Unser Alaska.


Willkommen in der Heimat.
Habe mich auf und davon gemacht,
Nur das Mindeste an Sorgen mitgebracht,
Bin nun hier.
Nah bei dir.

Neben dem stets verbliebenen Stress
Überall Neues, überall Verändertes,
Mit jedem Schritt ein wenig mehr perplex.
Die Augen aufgemacht und aufgerissen,
Vorbei an nie dagewesenen Mauern,
Zwischen Staunen und Trauern,
Im Endeffekt sei drauf geschissen.

Nun liegen wir hier,
Kaputtgefeiert und schweißdurchtränkt.
Geld wurde zu Bier,
Vorsätze an die geflüchtete Vernunft verschenkt.
Sieh' mich an! Nein tu es nicht,
Schau sofort weg! Ich fixiere dich.
Abstand wo bist du? Berühre mich,
Halte mich, liebe mich, verpisse dich.
... nicht.
Sinn gegangen, Lust gefangen,
Feuer löscht Wasser, Wasser brennt.
Wir tanzen durchs All - ungehemmt,
Schmerz war dem Verlangen schon immer fremd.

Händchenhaltend dem Weltuntergang entgegen,
Pogotanzend zwischen Sternen und Kometen.
Sternenstaub, der an uns abprallt,
Hörst du, wie unser Gesang durch Galaxien hallt?

Dann... Stille. Ein Blinzeln, ein Blick.
Mit jedem Herzschlag kehren Gedanken zurück
in die Wirklichkeit, sie holt uns ein.
Der Traum bedankt sich für sein kurzes Sein.

Brennendes Wasser erkaltet zu Eis.
Schillerndste Farben ergeben zusammen weiß.
Unser Alaska breitet seine Schwingen aus,
Verstummt, verschlossen - nun, Liebste:
willkommen zu Haus'.

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Gut ist was Anderes. Doch manchmal ist einem auch das schlechteste Ventil recht - Hauptsache, es kommt ein wenig Luft heraus.

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"... doch Schmetterlinge sterben so laut."
7.8.11 21:30